Philip hat geschrieben:man muss sich da keine gedanken machen und auch das rad nicht neu erfinden.
ich fahre seit geraumer zeit den chip von m-speed. plug and play. habe bereits viele sehr gute ehrfahrungen mit denen gemacht. also bei normaler fahrt sehr guten sprit verbrauch..... ja und wenn man sporlicher fahren will.......

mein iQ diesel mit dem m-speed chip geht wirklich außerordentlich gut. gestern erst nen audi 1,8t geärgert. ich liebe die blicke wenn der rosa fleck im rückspiegel nicht kleiner sonder eher größer wird.
der chip kostet glaube 599,-€
ich werde jetz noch eine edelstahl komplettauspuffanlage bauen mit größerem durchmesser, damit verbessert sich das spool up (ansprechen des turbos).
naja, wenn ich einen interessenten für meinen diesel habe hole ich mir nen 1,33l. da geht leistungsmäßig mehr..... vorausgesetzt man investiert bissl was.
lg
Fahr den 1.33 erstmal Probe. Der Motor ist (imo) eine Katastrophe. "Mehr" investieren heißt hier Aufladung, anders ist dem keine Beine zu machen. Ich weiß, wie sich ein iQ 1.33 mit Kompressoraufladung fährt (es existiert ein Prototyp mit Option auf Serienfertigung) - nur ohne Getriebeänderung wird das Auto auch mit 140 PS und 200 Nm nicht wirklich schnell. Mag sein, dass ich verwöhnt bin

Mein Diesel (mit 100PS durch Serienstreuung) reicht auf der BAB auch für 185 km/h Spitze, das gibt mir schon oft genug das Recht, mal ne Weile links zu fahren.
Hätte ich 3-4000 Euro für einen standfesten Umbau des 1.33er auf Aufladung, dann würde ich die lieber in den Diesel stecken. 100 PS/L sind auch bei einem Diesel heute kein Kunststück mehr und mit den entsprechenden Soft- und Hardware-Änderungen kann das auch ein 1ND. Der hätte dann immer noch einen enormen Verbrauchsvorteil gegenüber dem 1.33er mit Aufladung, der auf Grund seiner hohen Serienverdichtung recht fett laufen muss.
Wie dem auch sei, ich habe es an anderer Stelle schon mal erwähnt. Ich habe aus Neugier mal einen Chip getestet, der qualitativ mit MSpeed vergleichbar war. D.h. mieses Konzept (nur Erhöhung des Kraftstoffdruckes) und schlechte Umsetzung (nicht automotive-gerechte Sub-D-Stecker aus dem Computerbereich, kein spritzwassergeschütztes Gehäuse,...). Ergebnis: 107 PS (also brachiale 7 PS mehr) und 220 Nm, die aber im Vergleich kaum spürbar waren. Gratis dazu gab es Motornotlauf alle 100km.
Und nein, das Konzept der Kraftstoffdruckerhöhung ist so einfach, das kann auch MSpeed nicht besser machen als der Hersteller des von mir getesteten Gerätes. Es wird einfach ein Sensorwert (bzw. zwei bei reduntanten Systemen) manipuliert und so dem Motorsteuergerät ein niedrigerer Druck vorgegaukelt wird, worauf dieses den Druck dann anhebt. Mehr Druck heißt mehr Volumen und das wird bei einem Dieselmotor vereinfacht betrachtet proportional zu mehr Leistung umgesetzt. Der Rahmen in dem der Druck erhöht werden kann ist aber begrenzt, mechanisch (Belastbarkeit und Verschleiß der Einspritzpumpe) und softwaretechnisch (Erkennung von Fehlerzuständen, OBD). Dabei werden nicht nur die Absolutwerte betrachtet, sondern auch die Änderungsgradienten.
Kurzum: selbst wenn man einen hohen Pumpenverschleiß in Kauf nehmen würde, die Software verhindert zuverlässige Leistungssteigerungen per Kraftstoffdruckerhöhung jenseits der 5-8%. Zumindest bei den Toyota-Motoren und die kenn' ich verdammt gut

EDIT: Sorry Philip, hab dich gar nicht erkannt. Auch wenn du mich nicht kennst, ich weiß wer du bist

Jedenfalls bin ich mir sicher, dass du die D-4Ds auch recht gut kennst, auch wenn aus anderer Sicht...