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Unfälle mit dem iQ

Generelle Diskussionen rund um den Toyota iQ

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Unfälle mit dem iQ

Beitragvon Hasenkasten » Montag 22. Juni 2009, 19:59

Moin!

Dieser neue Thread, der die weniger schöne Seite des Auto-Alltags zeigen soll, beginnt mit einem schweren Unfall am 17.6.2009 auf der berüchtigten B 73 zwischen Buxtehude und Hamburg. Dort meinte ein iQ-Fahrer, er müsse am Ende eines Staus auf der B 73 wenden (Frage: Verführte ihn der kleine Wendekreis zu diesem Manöver?), um wieder zurück in Richtung Buxtehude zu fahren. Das ging schrecklich schief. Von hinten schoß ein Motorradfahrer heran und knallte gegen die Fahrertür des iQs, als dieser wendete. Der Motorradfahrer verletzte sich bei dem Crash schwer.

Hier der offizielle Polizeibericht und dazu die Fotos aus der Polizei-Pressemappe:

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17.06.2009 | 19:23 Uhr
POL-STD: 42-jähriger Motorradfahrer bei Unfall auf der Bundesstraße 73 schwer verletzt

Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag gegen 17:05. H kam es auf der Bundesstraße 73 zwischen den Ortschaften Ovelgönne und Neu Wulmstorf zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Harsefeld schwere Verletzungen erlitt.

Ein 41-jähriger Fahrer eines Toyota iQ aus Neu Wulmstorf war mit seinem Auto auf der B 73 aus Richtung Buxtehude in Richtung Hamburg unterwegs und musste im abendlichen Berufsverkehr im Stau zwischen Ovelgönne und Neu Wulmstorf warten.

Al ihn die Geduld verließ, beschloss er zu wenden und in Richtung Buxtehude zurück zu fahren. Dabei übersah er den ebenfalls aus Richtung Ovelgönne kommenden 42-jährigen Yamahafahrer, der an dem Stau vorbeifuhr. Dieser konnte einem Zusammenstoß nicht mehr ausweichen und prallte frontal in den Fahrertür des Toyota.

Der 42-Jährige wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Er musste nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt und die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Buxtehude und Neu Wulmstorf in eine Harburger Klinik eingeliefert werden.

Der 41-jährige Toyotafahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock, brauchte aber nicht ärztlich versorgt werden. Sein 19-jähriger Beifahrer blieb hingegen unverletzt.

Der Toyota und die Yamaha FZ 600 Fazer wurden bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 18.000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr Ovelgöonne-Ketzendorf rückte mit 11 Feuerwehrleuten an und unterstützte die Polizei bei der Verkehrsregelung, streute auslaufende Kraftstoffe ab und half bei Aufräumarbeiten an der Unfallstelle.

Die B 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde teilweise voll gesperrt werden. Der Feierabendverkehr staute sich auf mehrere Kilometer in beide Richtungen.

Fotos vom Unfall in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

Polizeiinspektion Stade
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Quelle: Polizeiinspektion Stade

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Re: Unfälle mit dem iQ

Beitragvon IQ-Fan » Dienstag 23. Juni 2009, 07:19

Hi,

auch wenn es keine schönen Bilder sind, finde ich die Eröffnung - auch zur Warnung aller - dieses Threads sehr gut.

Wir sollten hier den Thread immer ergänzen, da es unter anderem auch zeigt, wie stabil der Kleine ist.

Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, in der wir unseren Saab Mellow Yellow (Cabriolett) gefahren sind. Aus der Saab-Mitgliederzeitung war zu entnehmen, dass die Fa. Saab immer sehr an Unfällen mit ihren Produkten interessiert war, um entsprechend Einfluß in die Weiterentwicklung der Fahrzeuge zu nehmen.

Es wurden entsprechende Unfälle mit dem besagten Produkt immer von Saab-Sachverständigen an die Entwicklungsabteilung gegeben.

Ja, die Schweden, auch die bauen sehr gute Autos ;)
Grüssle

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Re: Unfälle mit dem iQ

Beitragvon qbert » Dienstag 23. Juni 2009, 09:46

Wie schnell war denn das Motorrad?
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Re: Unfälle mit dem iQ

Beitragvon Isomeer » Dienstag 23. Juni 2009, 17:21

Gruselige Bilder.
Trotzdem für den IQ ein erstklassiger Stabilitätsbeweis; was die Tür und der seitliche Airbag da gerettet haben könnte das Leben des Fahrers gewesen sein.

OffTopic:
Wer mit´m Mopped einen Stau überholt kommt aus der Nummer nicht mit größerer Teilschuld raus. Auch die Einschlagstelle (der IQ muß ja bereits quer auf der Fahrbahn gewesen sein, als der Moppedfahrer einschlug) und die Deformation sprechen für eine überhöhte Geschwindigkeit.
Interessant zu wissen wäre, wie weit die Unfallstelle rückwärtig einsehbar war (Schulterblick IQ-Fahrer vor dem Wendemanöver).

Ansonsten der Klassiker: Vmax= in Sichtweite bremsen können. Das war hier mit Sicherheit nicht der Fall.
Auch wenn es kein grenzwertig wendender IQ gewesen wäre: Einen Fußgänger, der an gleicher Stelle die Straße überquert, hätte es wohl auch so getroffen.

Liegt aus meiner Erfahrung häufig an nicht angepasster (oft auch überhöhter) Geschwindigkeit in Verbindung mit fehlendem 7.Sinn der Moppedfahrer.
Sagt ein Moppedfahrer (ich ;-) ).
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Re: Unfälle mit dem iQ

Beitragvon Pitti » Dienstag 23. Juni 2009, 20:17

Isomeer hat geschrieben:... Auch die Einschlagstelle (der IQ muß ja bereits quer auf der Fahrbahn gewesen sein, als der Moppedfahrer einschlug)
...

Sorry, aber deine Einschätzung ist fehlerbehaftet ... meine Ex-Frau (nein, nicht deswegen Ex) hatte mal einen Unfall, der mit dem obigen Geschehen nahezu identisch war ... nur, daß es in Frankreich, der "Gegner" ein Peugeot 206 und der Aufprall von der anderen Seite war. Dieses meint, daß sie die Schlange nicht überholt hat, sondern ganz legal auf der Gegenfahrbahn entgegen kam. Der Peugeot wollte auch wenden und hat sie im Gegenverkehr übersehen. Dies geschah dermassen plötzlich, daß eine Bremsspur nur rudimentär vorhanden war und der Aufprall somit nahezu ungebremst erfolgte ... das Schadensbild war fast identisch und die Geschwindigkeit wurde im Gutachten und auch aus der Erinnerung heraus auf ca. 60 km/h geschätzt ...


... und jetzt darf über die bösen Motorradfahrer gehetzt werden :? Viel Spaß dabei ...
Viele Grüße

Peter
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Re: Unfälle mit dem iQ

Beitragvon Mibran » Dienstag 23. Juni 2009, 22:20

IQ-Fan hat geschrieben:Wir sollten hier den Thread immer ergänzen, da es unter anderem auch zeigt, wie stabil der Kleine ist.


Das würde ich auch herausstreichen. Beim Erstkontakt mit dem IQ fragte ich mich, ob die vergleichsweise leicht und nicht allzu massiv wirkenden Türen im Ernstfall ausreichende Sicherheit bieten könnten. Bei aller Tragik dieses Unfalls und den Lehren, die man daraus ziehen sollte - dieser Unfall beweist mir: Ja, das können sie durchaus (im entsprechenden Rahmen). Daher läßt es mich noch etwas überzeugter in den künftigen IQ steigen, natürlich mit erhöhter Achtsamkeit solchen Situationen gegenüber.

Abgesehen davon kann man diesen Unfall aus unseren Blickwinkel wohl nur sehr schwer und eingeschränkt beurteilen... Falls eine offizielle abschließende Beurteilung zur Verfügung steht, würde sie mich auf jeden Fall interessieren.
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