beerwish hat geschrieben:... Ich fand der Test war voller sachlicher Fehler für beide Autos. Der Preis wurde z.B. für beide mit ab 12.700€ angegeben. Den Smart gibt es aber ab 9990€ und der gezeigte war vermutlich teurer als 13.000€. Der gezeigte IQ kostet sogar mindestens 13.900€.
Wenn wir Äpfel mit Äpfel vergleichen wollen, dann komme ich mit einer ähnlichen Smart-Ausstattung immer auf einen Preis wie der iQ. Das habe ich bei meiner Kaufentscheidung mehrmals bei Smart angetan, es liegen mir hier mindestens fünf verschiedene Angebotsvarianten von den aktuellen Smart-Versionen vor. Gut, es gibt sicher einen Smart, in dem nichts drin ist für knappe 10.000 Euro. Aber den kleinsten iQ gibts mit mehr Ausstattung serienmäßig für etwas mehr, dafür kostet ein genauso ausgestatteter Smart mindestens genausoviel oder gar mehr. Wo Du vollkommen richtig liegst ist die Darstellung dieser Preisgestaltungen. Von einem Autotester kann man eigentlich erwarten hier professioneller für Preistransparenz sorgen zu können, wenigstens von den Fachjournalisten ist das bei der Gebührenmilliarden einforderbar.
beerwish hat geschrieben:... Dann sagt der Bericht es gehen 11 Kästen Wasser in den IQ im Film ist er aber nach 9 Kästen voll.
So genau haben die das nicht gezeigt, deshalb glaube ich das mal ungeprüft und ohne genauen Bildnachweis. Vielleicht musste ja auch Filmmaterial wegen der Gesamtlänge des Berichts geschnitten werden und der Zuladeteil kam zu kurz. Aber selbst habe ich schon einiges hineingepackt, eben nicht nur Wasserkisten und ich mag dem rieisigen Platzangebot von 11 Kisten schon zustimmen.
beerwish hat geschrieben:... Das der IQ ein Stufenloses Automatikgetriebe hat wird nicht mal erwähnt. Stattdessen schaltet der IQ angeblich weich durch die Gänge oder am Berg einen Gang zurück.
Hier bin ich auch stutzig geworden. Hat sich der Tester rein gar nichts zum iQ durchgelesen oder sonstwie vorbereitet? Heute kann man doch keinen Test ohne technisches Material zu studieren antun. Unfassbar. Seine Aussagen passen zu dem Golf IV Automatik, den ich bis vor kurzem gefahren habe, aber schon kaum noch zum aktuellen DSG-Automatikgetriebe von VW und erst recht nicht zum Multidrive von Toyota. Wenn der Mann so weitermacht, dann bewerbe ich mich selbst als Autotester beim Staatsfernsehen.
beerwish hat geschrieben:... Beide Wagen sind quasi die Parkweltmeister. Der Smart mit seiner noch geringeren Länge und der IQ mit seinem Wendekreis dürften sich da mit Abstand in kleinere Lücken fahren lassen als jedes andere Auto. Die Einparkversuche des Testers waren anscheinend absichtlich besonders ungeschickt. Beim Smart stieß er mit einem Winkel von 30 Grad gegen den Bordstein. Die Aussage, dass Parkrempler zu teuren Lackschäden führen trifft zumindest beim Smart nicht zu, der lässt sich extrem kostengünstig und schnell mit neuen Kunststoffpanelen bestücken, wenn mal was passiert.
Yep! So gern ich noch eine (bequeme) piepsergestützte Einparkhilfe hätte, aber man kann sowohl mit dem Smart und absolut wunderbar mit dem iQ schrammenfrei einparken. Gerade wenn man wie der Kollege Tester seinen Kopf herausstreckt, was nicht einmal sein muss. Gut, die Sicht nach hinten ist schon etwas eingeschränkt, aber es geht trotzdem perfekt. Woran sich der "Profi" wahrscheinlich nicht gewöhnen konnte, war wohl der geringe Wendekreis, den beide Fahrzeuge mitbringen. Daran muss man sich erst gewöhnen, aber hat man das geschafft, dann wird man zum Einparkweltmeister. Übrigens einer der Hauptgründe für mich so ein kleines Auto zu kaufen.
beerwish hat geschrieben:... Nicht gezeigt wurde, wie die vierte Person im IQ ihre Beine verstaut hat. Genau dass wollte ich mal sehen. Ein Bild mit geöffneter Fahrertür von der anderen Seite aus hätte gezeigt ob es zur Not doch geht oder ob es nur mit einem Fahrer unter 1,60 Meter funktioniert.
Wir haben das probiert. Vier Erwachsene sind für eine Notfallfahrt bei einem Fahrer von 1,80 möglich. Kurzstrecken mit einem Kind (ca. 1,20) hinter dem Fahrer haben wir schon probiert und geht ganz gut. Perfekt ist es den Platz hinter dem Fahrer als Kofferraum zu nutzen und das Gerät eben nur als Dreisitzer zu betrachten.
beerwish hat geschrieben:... Die Verbrauchswerte zeigen, dass der Tester wieder mal völlig unrealistisch durch die Gegend geheizt ist. Unerwähnt bliebt auch, dass es beim IQ eine sparsamere Version mit Handschaltung gibt und dass man beim Smart nur einen Knopf drücken muss, dann kann man sich die Gänge selber aussuchen. Das ist je nach Wunsch sparsamer oder sportlicher und das gezeigte Kopfnicken, dass immer auftritt, wenn man im Automatikbetrieb wild mit dem Gasfuß spielt, tritt nicht mehr auf ...
Bin aber bei den ersten Testfahrten auch falsch mit dem Gaspedal umgegangen und wie im vorigen Beitrag erwähnt auf einen ähnlichen Verbrauch beim iQ gekommen. Man muss sich schon anstrengen, um unter 7 l/100km anzukommen. Beim Smart-Benziner, exakt den im Beitrag vorgeführten habe ich mehrfach, glaube dreimal intensiv probegefahren, hat man das "nicken" spürbar bei ganz unterschiedlichen Fahrweisen. Auch wollte ich keinen Schaltwagen und habe deshalb immer die Automatik getestet und mit dem iQ verglichen. Beim im Film getesteten Smart finde ich die Automatik wie der Tester und ohne wildes Gaspedalspiel absolut inakzeptabel.