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Erdbeben Japan, Toyota

Themen, die nicht in die anderen Foren passen

Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon berliner » Mittwoch 16. März 2011, 12:38

hallo
Zuletzt geändert von berliner am Sonntag 3. Juli 2011, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon iQed » Mittwoch 16. März 2011, 12:49

Ja das mit den Preissteigerungen sind wieder die beliebten Spekulanten. Wir produzieren deutlich mehr Strom, als wir brauchen, die Abschaltung wirkt sich mehr auf die Psyche der Spekulanten aus.
Aber recht hast du, wer an der Grenze lebt, wie ich auch, dem bringt eine Abschaltung ohnehin nichts, weil das nächste AKW in Frankreich steht, nicht in Deutschland. Wenn dann am Ende noch der Atomstrom aus Tschechien und Frankreich gekauft wird, dann ist dieser Ausstieg ja wirklich nur für Wählerstimmen und gegen jede Vernunft.
Und woher soll den der ganze Strom sonst kommen? Müssen wir jetzt nachts das Licht aus lassen? Gas und Kohle finde ich nicht besser als AKWs, zumal in 20 Jahren dann auch plötzlich Schluss sein könnte, wenn die Preise für schwindende Rohstoffe ins Unermessliche steigen. Solarenergie, Windkraft und Wasserkraftwerke ist ja alles super, aber damit kann man nicht ansatzweise Deutschland versorgen, mal abgesehen davon, dass man Solarenergie nachts nicht hat...

Alle die jetzt sagen, dass alternative Energien nicht oder kaum teuerer sind als Atomstrom, denen sei gesagt, dass das massiv subventioniert wird. Wer will denn beim Naturstrombetreiber 70 Cent für die Kilowattstunde bezahlen?

Elektroautos? Hybrid? Alles auch Ökolügen. Ich habe es schonmal geschrieben. Wenn man ein paar Liter Sprit im Jahr spart mit nem Hybrid, dafür dann aber viele Kilo Giftmüll im Kofferraum mitführt (Batterie), dann frage ich mich nach dem Sinn. Der Mensch neigt offensichtlich zu Milchmädchenrechnungen. Bei Elektroautos das gleiche. Zentnerweise Giftmüll im Auto, 100 Kilometer Reichweite und dann ein CO2 Ausstoss der kaum unter nem Smart Diesel liegt. Warum? Der Strom wird in Deutschland ja nicht CO2 neutral produziert...
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon roterrabe » Mittwoch 16. März 2011, 16:49

Zur Stellungnahme folge dem link

Gruß Rabe



Toyota Deutschland Stellungnahme zum Erdbeben in Japan

http://www.toyota.de/about/news/details_2011_25.aspx
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon SkinDiver » Mittwoch 16. März 2011, 18:12

roterrabe hat geschrieben:Zur Stellungnahme folge dem link

Gruß Rabe



Toyota Deutschland Stellungnahme zum Erdbeben in Japan

http://www.toyota.de/about/news/details_2011_25.aspx



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Mehr muss nicht gesagt werden dazu
Gruß
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon Atum » Mittwoch 16. März 2011, 22:57

in D-Land werden AKWs abgeschaltet und das was uns Deutschen dann in Spitzenlastzeiten oder zum Ausgleich der Schwankungen von Solar und Windkraft fehlt - na da kaufen wir doch einfach bei den Freunden aus Polen, Tschechien und Frankreich deren saubere Energie - aus zT mehr als 30 Jahre alten und nicht ganz dem deutschen Standart entsprechenden AKWs - aber wir haben unsere abgeschaltet und die anderen sind ja weit weit weg - klever ... sehr klever

Was ich nicht verstehe warum immernoch derart sinnfreie Windkrafträder gebaut werden und nicht auf zB den Darrieus-Rotor der nicht in Winrichtung ausgerichtet werden muss gesetzt wird (vgl. div. Dipl.- und Dr.-Arbeiten an der Universität Stuttgart)
Wer an die Umwelt denkt und auf Windkraft setzt sollte auch an die Hunderte von Vögel denken die jedes Jahr durch die mit bis zu 800km/h (an der Flügerspitze) durch die Luft schneidenden Windräder getötet werden.

aber all das hat nichts mit dem Thema zu tun ...

Zum Thema: freut euch wenn japanische Firmen, Banken und privatanleger Ihr Geld aus Europa abziehen um (verständlicherweise) damit ihr eigenes Land wieder auf zu bauen - können sich einige von euch noch daran erinnern was nach dem Beben in Kobe diesbezüglich passiert ist??? nicht gut oder? - also denkt nicht nur an die Leute dort - denkt mal an eure eigene Sittuation ...
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon SkinDiver » Donnerstag 17. März 2011, 11:41

was war denn damals? Sorry... kann mich gar nicht erinnern.

In Japan gibt es jetzt freiwillige Helfer, die sich gemeldet haben um in Fukushima im Kraftwerk zu arbeiten.
Gruß
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon Alpini » Donnerstag 17. März 2011, 11:59

iQued schreibt u.a.:
Alle die jetzt sagen, dass alternative Energien nicht oder kaum teuerer sind als Atomstrom, denen sei gesagt, dass das massiv subventioniert wird. Wer will denn beim Naturstrombetreiber 70 Cent für die Kilowattstunde bezahlen?

Nur als Info hierzu: Ein Bekannter produziert Strom aus Wasserkraft und muß diesen an der Leipziger Strombörse für 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde verkaufen. Mehr bekommt er nicht. Den Reibach machen die Vattenfalls und Co!
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon SkinDiver » Donnerstag 17. März 2011, 12:21

@Atum: Du hast heute doch die Zeit gelesen... hab eben in einem Artikel was zum Thema Kope gefunden - allerdings nicht viel Konkretes.
Gruß
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon iQed » Donnerstag 17. März 2011, 12:25

Kobe Erdbeben? Ich weiß nur grob, dass ne Bank pleite gegangen ist, weil einer der Mitarbeiter illegal mit Nikkei Optionen spekuliert hat. Was darüber hinaus passiert ist, würde mich auch interessieren. Aber ohne jetzt großer Experte zu sein, würde ich bezweifeln, dass hier systemrelevante Unmengen japanischen Kapitals kursieren. Die Japaner sind längst nicht mehr so wichtig wie vor 20 Jahren. Mittlerweile kommen doch die meisten Dinge aus China (auch wenn Sony usw draufsteht).

@Alpini: Es ist ein Fakt, dass erneuerbare Energien massiv subventioniert werden, nicht mal diese 70 Cent Schätzung stammt von mir. Das wäre der Preis, wenn ALLE Subventionen gestrichen würden.
Das, was du schreibst, mag stimmen, aber Wasserkraft ist tendenziell auch ein kleiner Fisch und die Preise an der Strombörse sind mit denen der Rotterdammer Ölbörse vergleichbar. Der Reibach wird immer von den großen Firmen gemacht, ob jetzt Shell, BP oder RWE ist ja egal.
Die Aussage, dass Atomstrom deutlich günstiger ist als erneuerbare Energien, kann nur unterstrichen werden.
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Re: Erdbeben Japan, Toyota

Beitragvon roterrabe » Donnerstag 17. März 2011, 16:29

Der hier von einigen gepflegte Atomfetischismus geht mir nicht nur langsam auf den Keks, sondern es erschreckt mich, wie die Gehirnwäsche der Atomlobby und der sie tragenden politischen Fantasten trotz der Vorfälle in Japan immer noch wirkt.

Seit dem ersten deutschen Bundesminister für Atomfragen (1955), F.J. Strauss wird sich Intensiv um die Sicherheit der Atomkraftwerke gekümmert. Wie der Beschluss der Bundesregierung Merkel zur Laufzeitverlängerung aus dem letzten Jahr zeigt und das Moratorium der Regierung Merkel von Montag bestätigt, spielt die Sicherheit der Atomkraftwerke die herausragende Rolle für die Wirtschaft und Teile der politischen Kaste, – nur, die Sicherheit der Bevölkerung ist dabei immer noch untergeordnet, sprich unerheblich.
Wenn ich mich auf technische Machbarkeit reduziere ist die Wahrscheinlichkeit von technischen Fehlern in einer bestimmten Größenordnung vielleicht akzeptabel. Wenn ich die „Würde des Menschen“ (GG, Art 1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.) in den Mittelpunkt stelle und die höchste Ausprägung der Menschenwürde ist nun einmal das Leben an sich, ist eine Technik die das Leben an sich gefährdet weil sie keine Fehler verzeiht nicht akzeptabel. Hier kann, hier darf es meines Erachtens keine Toleranz geben.

Ich lese hier beständig der Strom wird ja so teuer, weil der „Ökostrom“ (anstelle des Atomstroms) ja soviel kostet. Die Atomindustrie hat Schäden wie jetzt in Japan nicht mit in Ihren Atompreis einkalkuliert und bringt diese auch nicht mit zur Abrechnung. So etwas Unanständiges macht sie nämlich nicht, auch nicht in Deutschland, dass könnte ja den Stromkunden verunsichern und dann schläft er schlecht. Deshalb bringt sie ja auch nicht die Kosten für die Atommülllagerung und -Sicherung (hier kann man sicherlich darüber streiten ob nur für 100.000 Jahre oder ggf. länger) über den Strompreis an den Stromkunden heran, sondern überläst das den Stromkunden ganz versteckt in seiner Rolle als Steuerzahler. Die direkte Subventionierung der Atomindustrie über den Zeitraum von über 55 Jahren wäre ggf. noch bei der Berechnung eines realen Atomstrompreises hinzuzurechnen, wenn man zu einer realen Preisbildung kommen will.
Dagegen sind es Peanuts was an staatlichen Unterstützungsleistungen in die Entwicklung und den Ausbau menschenfreundlicherer Energieproduktionen geflossen ist.

Gruß Rabe



PS: Bevor auf mich eingeprügelt wird vorab noch folgende Ergänzungen.
I. Ich habe keine langen Haare, bin auch kein Hippie und zahle seit über 30 Jahren reichlich Steuern. Ich bin auch kein Muslim (auch kein Christ, kein Buddhist … (will ja keine Schleichwerbung machen)) und wünsche jedem Menschen, das er mit dem was er ist gut leben kann.
II. Aktuell mag ich keine Menschen die bereit sind, wegen irgendwelcher Profitinteressen das Leben und die körperliche und seelische Unversehrtheit vom meiner Familie, meinen Freunden und Feinden, den unter I. genannten Personen und jeder anderen bedürftigen Person aus solch niederen Gründen einer unnötigen Gefahr auszusetzen.
Die Faszinationskraft des Autos beruht auf der Illusion, Raum und Zeit beherrschbar werden zu lassen.
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